FREQUENTLY ASKED QUESTIONS (FAQ´s)

EMS steht für Elektro–Myo–Stimulation und hat seinen Ursprung im medizinischen Bereich.

Angeblich haben bereits schon die alten Ägypter mittels Zitterrochen eine Elektrotherapie zur Schmerzlinderung durchgeführt. Den großen Aufschwung gab es in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts, entstanden durch die verbesserte Technik. Und in den 70er Jahren wurde die Therapie mittels Strom richtig populär. 1972 wurde das EMS Training bereits von dem Medical Advisory Comitee als Trainingsform zu den Olympischen Spielen zugelassen.

In den letzten Jahren wurde das Training vermehrt zur Vermeidung von Muskelschwund oder Wiederherstellung bei Atrophien nach Inaktivitäten (Brüchen, Operationen, Erkrankungen) im rehabilitativen Bereich oder Spitzensport eingesetzt.

Seit einigen Jahren und der neuerlichen Verbesserungen der Technik ist dies nun auch für die breite Masse zugänglich.

Zahlreiche Studien der Universitäten Bayreuth (2002–2003) und Erlangen-Nürnberg (2009), der Deutschen Sporthochschule Köln (2008) sowie der Herzklinik Bad Oeynhausen (2010) zeigen die Effektivität des EMS-Trainings. Selbst untrainierte Menschen erzielen mit einem Zeitaufwand von 15 bis 20 Minuten pro Woche in kurzer Zeit sicht- und spürbare Ergebnisse. Übrigens nicht nur beim allgemeinen Muskelaufbau: EMS funktioniert auch hervorragend, wenn bestimmte Schwerpunkte gesetzt werden sollen, z.B. Po, Bauch oder Rücken. Außerdem ganz wichtig: EMS stellt – anders als herkömmliches Training – keine Belastung für die Gelenke dar.

Was sind die größten Vorteile vom EMS Konzept!

  • Sicht- und spürbare Ergebnisse in kürzester Zeit.
  • Geringer Zeitaufwand mit großem Effekt.
  • Keine zusätzliche Gelenkbelastung.
  • Deutliche Leistungssteigerung bereits nach wenigen Trainings.
  • Übungen werden individuell auf dich abgestimmt.
  • Trainingssituation wie beim Personal Training. Du wirst in deinen Übungen korrigiert und gleichzeitig zu neuen Höchstleistungen gepusht.
  • Nach Verletzungen oder Trainingspausen, deutlich schnellere Aktivierung der Muskulatur.
  • Schneller wieder fit.
  • Du benötigst keine Sportutensilien. Alles steht für dich bereit.
  • Du kannst alle Termine bequem übers Internet buchen. Auch kurzfristig.

EMS ist ein Ganzkörpertraining und bekämpft z.B. durch die Erreichung der tief liegenden, stabilisierenden Muskulatur Beschwerden im Gelenksbereich. Durch konventionelle Trainings- und Behandlungsmethoden sind diese nur schwer zu erreichen. Durch die Kräftigung dieser werden Strukturen wie z.B. Bandscheiben und Facettenbereiche der Wirbelsäule sanft entlastet. So werden Verspannungen, Skoliosen und Muskeldysbalancen behandelt. Dies funktioniert bei allen Gelenken ähnlich. Je nachdem, welchen Schwerpunkt du für dich persönlich wählst, wird beim EMS Training dieser Bereich besonders trainiert. Deine Gelenke werden dort entlastet und deine Muskulatur vermehrt in Ausdauer und Balance trainiert.

Der Beckenboden ist ein sehr schwer anzusteuernder Muskel, der in der Mitte unseres Körpers liegt. Übungen müssen sehr korrekt ausgeführt werden um eine gute Ansteuerung und Stärkung dieses Muskels zu bewirken. Mittels EMS wird nun zusätzlich zur willentlichen Ansteuerung des Beckenbodens auch Bauch und tiefer Rücken stimuliert. Dies hat zur Folge, dass der Beckenboden reaktiv aktiviert wird und somit ein effektives Training entsteht, welches die Effekte von Pilates oder Yoga noch übersteigt.

Bei schwereren Krankheitsbildern wie Epilepsie, fortgeschrittene Diabetes, Herzschrittmacher, Tumorerkrankungen, Tuberkulose, fortgeschrittene Arteriosklerose oder Schwangerschaft. Jedoch ist selbst bei genannten Kontraindikationen eine Mitgliedschaft nach Absprache mit deinem Arzt eventuell möglich, häufig beschleunigt ein individuell abgestimmtes Training den Heilungsprozess mancher Krankheitsbilder. Sprich uns einfach darauf an- unser geschultes Personal kann dir einen qualifizierten Rat erteilen.

Ja. Man sollte das Training ebenso auf Langfristigkeit und Regelmäßigkeit einrichten wie konventionelles Training auch. Das Aufrechthalten der Leistungsfähigkeit des Muskels ist nur bei regelmäßigem Training möglich. Setzt man das Training über einen längeren Zeitraum aus, bildet sich die Muskulatur wieder zu ihrem ursprünglichen Zustand zurück. Eben wie beim konventionellen Krafttraining auch.

Der Trainingseffekt von EMS ist viel höher als bei herkömmlichem Krafttraining.
Hier spielen drei Punkte eine große Rolle:

  1. EMS ist ein Ganzkörpertraining.
  2. Alle Übungen werden wie in einer Physiotherapie/beim Personal Training individuell auf deine Bedürfnisse abgestimmt.
  3. Bis zu 90% der Muskelfasern eines Muskels werden über das EMS Training aktiviert. Dies setzt eine optimale Eigenaktivierung voraus, worauf der Impuls von außen gesetzt wird.

Diese drei Faktoren kommen bei keiner anderen Trainingsart zusammen- das macht den Unterschied.

Nein. Jede Impulsübertragung im Körper passiert durch das Verschieben von Ladungen. Strom ist Nichts anderes. Der Strom ist für unseren Körper als Kribbeln spürbar und hilft somit keine Überdosierung über die Schmerzgrenze zu erzeugen, wo der Körper Schaden nehmen könnte. Aber das Erregen von Muskeln über Stromreize ist lediglich eine Verstärkung des „Strom“-Impulses, der sich bereits im Körper auf den Weg gemacht hat, um einen Muskel zu erregen.

Du brauchst keine besonderen Voraussetzungen.
Jeder gesunde Mensch kann EMS gewinnbringend nutzen. Lediglich bei bestimmten Zielgruppen, bei denen grundsätzlich größere körperliche Belastungen oder Sport ausgeschlossen werden, ist auch EMS Training nicht ratsam. Wie z.B. bei akuten fieberhaften Erkrankungen, Herzschrittmachern etc.

In einem persönlichen Gespräch sollten vor dem Training Kontraindikationen ausgeschlossen werden.

Ist eine Frage noch nicht beantwortet, wende dich bitte an info@trainblue.at